Raumexperimente - Annäherungen an den Raum, OÖ. Kunstverein Steyr, Schloss Lamberg, mit Peter Paszkiewicz

  • Raumansicht Kunstverein Steyr
    Christian Eder - Peter Paszkiewicz 2016
  • Ausstellungsansicht
    Christian Eder
    Schloss Lamberg, OÖ 2016
  • Ausstellungsansicht
    Christian Eder
    Schloss Lamberg Steyr
  • Ohne Titel
    2016
    Öl auf Leinwand
    100 x100 cm
  • Christian Eder, Raumansicht Oberösterreichischer Kunstverein 2016
  • Ausstellungsansicht
    Christian Eder
    Kunstverein Steyr
    2016, davor Peter Paszkiewicz
  • Christian Eder, davor: Peter Paszkiewicz, Kunstverein Steyr, OÖ 2016
  • Ohne Titel
    2013
    Acryl auf Leinwand
    120 x 100 cm
  • Ausstellungsansicht Kunstverein Steyr
    Christian Eder
  • Ausstellungsansicht Schloss Lamberg
    Christian Eder
  • Ohne Titel
    2016
    Acryl auf Leinwand
    80 x 80 cm
  • Lineaturen
    2015
    Acryl auf Leinwand
    80 x 80 cm
  • Ohne Titel
    2015
    Acryl auf Leinwand
    80 x 80 cm
  • Ausstellungsansicht Christian Eder, Kunstverein Steyr
  • Ausstellungsansicht
    Christian Eder
    Kunstverein Steyr
    2016
  • Diagonalen
    2016
    Acryl auf Leinwand
    80 x 60 ccm
    Privatsammlung/ Private Collection
  • Ausstellungsansicht
    Christian Eder
    Schloss Lamberg, OÖ 2016
  • Ausstellungsansicht
    Christian Eder
    Kunstverein Steyr
    OÖ 2016
  • Ausstellungsansicht OÖ. KV.
    Christian Eder 2016

 

Ausstellung Raumexperimente - Annäherungen, KV Steyr, OÖ, Schloss Lamberg

Das Vorhabern beider Beteiligten, Christian Eder wie auch Peter Paszkiewicz ist konsequent abstrakt und in vitaler Weise der Geometrie verbunden. Genau genommen wäre das ein Widerspruch denn Konstruktivismus vermeidet Sinnlichkeit, wenngleich diese dem Menschen unleugbar eigen ist. Klar ist, dass die aktuelle Kunst auf ideologische Vorstellungen keinen Rücksicht nehmen kann, definiert sich doch aus dem Stand von Jetzt ein Zeitdokument. Die Präsentation ist insofern konsequent gegenwärtig, als sie sich auf die Gegenwart und ihre Wirklichkeitsaneignung bezieht, dem interessierten Betrachter ein Einstiegszenario bietet.

Der Vorarlberger Maler Christian Eder entwickelt auf vorwiegend in Grau und Schwarztönen gehaltenem Bildgrund Liniensysteme, welche trotz ihrer Strenge eine sinnliche Präsenz erlangen. Die Interaktion von Überlagerungen und Schichtungen, von Fläche, Linie und Farbe stehen im Mittelpunkt seiner Arbeit. Je nach Lichteinfall wechselt die Wahrnehmung von scheinbare Monochromie hin zu einer als Vibration der Farben wahrgenommenen Bewegung und fordert so das Sehen heraus. Peter Paszkiewicz , stammt aus  Gmunden und arbeitet mit einem klaren und reduzierten Formenvokabular, dessen Geometrie durch eine sensible Bearbeitung der Oberflächen und Kanten völlig in den Hintergrund zu treten scheint. Der Stein erlangt eine Lebendigkeit durch die sanfte konvexe und konkave Oberflächenspannung. Der Charakter des Steins bleibt nicht nur gewahrt, sondern wird dadurch erst richtig erfassbar.